Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 05.03.2009

Katja Günther und die Online Content Ltd.

Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in ihrer Pressemitteilung vom 05.03.2009 mitteilt, fährt die aus allerlei Medienberichten bekannte Anwältin Katja Günther nunmehr stärkere Geschütze auf. Bisher verliefen Forderungen für eine angebliche Internetdienstleistung regelmäßig im Sande, sobald diese anwaltlich zurückgewiesen wurden. Nunmehr jedoch soll Frau Günther massenweise Mahnbescheide beantragt haben.

Ein solcher Mahnantrag wird jedoch von keinem Richter geprüft und stellt lediglich ein kostengünstiges Schnellverfahren ohne rechtliche Prüfung dar. Es kann daher nur geraten werden, sich bei unberechtigter Inanspruchnahme gegen einen solchen Bescheid zu wehren und Widerspruch einzulegen. Ob Frau Günther den Anspruch auch vor Gericht bringt, muß abgewartet werden. Hierfür wäre zunächst die Einzahlung eines Gerichtskostenvorschusses erforderlich.